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Mei Familie und i - mia hoitn z'somm!

 

Zu meinen Eltern habe ich einen ganz besonderen Bezug, sie sind meine Freunde. Wir gehen gern Essen, wir unternehmen öfter Ausflüge und Kurzreisen. Wir telefonieren jeden Tag, und wenn sich einer von uns mal länger als einen Tag lang nicht meldet, beginnen wir uns bereits Sorgen zu machen. Das ist seit meiner Kindheit bis heute so geblieben.

Meine Eltern am Tresen

Von meinen freien Tagen versuche ich zumindest einen Tag wirklich der Erholung, dem Bergwandern oder privaten Angelegenheiten zu widmen.
Am anderen Tag stehe ich dann meist vormittags im Geschäft, um Essen vorzubereiten, Blumen zu giessen und Organisatorisches zu erledigen. Auch Einkäufe und Buchhaltung werden an unseren beiden Ruhetagen, Montag oder Dienstag, erledigt.
Wenn aber doch ein wenig mehr Zeit zur Verfügung steht, unternehmen meine Familie und ich gelegentlich gemeinsame Reisen, wie zum Beispiel zum Musical "König der Löwen" in Hamburg, einen Kurztrip nach Italien oder wir trainieren monatelang gemeinsam in unserer Freizeit, um dann nach Afrika zu fliegen und den Kilimandjaro zu besteigen.

 

Wir am Gipfel des Kilimandjaro  Andi und ich in Hamburg

Ich bin nicht aber nur mit dem Gasthaus aufgewachsen. Mein Papa hatte eine Autowerkstatt und die Vertretung für eine bekannte Automarke. Ich war von klein auf immer mit der Welt der Autos konfrontiert und entwickelte schon früh Interesse für Fahrzeuge und die Technik.
Das heisst jetzt nicht, dass ich ein Auto reparieren könnte, aber wenn irgend etwas nicht stimmt, höre ich das meistens am veränderten Geräusch und in den meisten Fällen habe ich mit meiner Vermutung auch recht.

Das Autofahren selbst ist für mich nicht nur Mittel zum Zweck, es entspannt mich. Früher war für mich wichtig, dass ein Auto schnell ist. Natürlich macht es mir immer noch Spass, auf einer deutschen Autobahn auszuprobieren, was mein Auto hergibt. Aber in letzter Zeit bin ich gemütlicher geworden und geniesse es manchmal, sozusagen als Ausgleich zum Alltag, einfach gute Musik zu hören und entspannt zu fahren.

Ausserdem bin ich gerade dabei, einen Oldtimer zu restaurieren. Mehr verrate ich dazu noch nicht, aber wenn ich ihn fertig habe, werde ich sicher hier ein Foto reinstellen.

Ich als Baby vor der Autowerkstatt  Mein BMW

Die Autowerkstatt gehört jetzt meinem Bruder Georg. Er ist gelernter Automechaniker und hat in den letzten Jahren in Papas Werkstatt gearbeitet. 2016 hat er sie dann übernommen. Den Autohandel hat er aufgelöst, KFZ-Geier ist jetzt eine reine, sehr gute und beliebte Auto-Reparaturwerkstatt mit gelegentlichen Gebrauchtwagen-Angeboten.

Werbeanzeige der Werkstatt meines Bruders Georg

Der Betrieb befindet sich im unteren Teil des Elternhauses von Papa, Georg wohnt da auch mit seiner Familie - seiner Frau Martina und den gemeinsamen Kindern Florian und Anna-Katharina.
Von Florian bin ich die Godi (für meine deutschen Leser: Patentante) und Anna ist sowieso unser aller Prinzessin.
Der Kontakt und das Verhältnis mit Georg ist seit unserer Kindheit unverändert gut und wir alle sind glücklich über seine Frau und die Kinder, mit denen er die gesamte Familie um drei ganz tolle Personen bereichert hat.

Mein Bruder und ich im Wald  Mein Bruder und ich in Italien

Wenn die Familie so zusammenhilft, wird die Arbeit zum Vergnügen, sei es, dass die Schwägerin Martina beim Servieren aushilft, oder Papa beim Sommerfest zwischendurch zum Tanz bittet...

Meine Schwaegerin und ich servieren Burger  Mein Vater tanzt mit mir

Natürlich ist nicht alles nur a Gaudi, vor allem die notwendigen laufenden Instandhaltungen sowie einige Totalerneuerungen, die ich durchgeführt habe, sind und waren zum Teil recht anstrengend.
Da bin ich überaus dankbar, dass mein Papa so eifrig mithilft und sich mit seinem handwerklichen Know-how voll einbringt.
Ich wollte die Sitzmöbel im Gastraum komplett neu beziehen lassen, mein Vater sagte spontan: "Das kriegen wir selber hin." Und mit seinem Geschick und viel Handarbeit wurde die neue Polsterung so gut wie vom Profi.

Renovierung der Toiletten  Papa und ich streichen die Hauswand

Die Toiletten haben wir selbst renoviert, die Fliesen an den Wänden waren noch aus den 70er Jahren. Es war anstrengend, alles abzuklopfen, wir haben Wände herausgerissen und alles zeitgemäss neu ausgebaut.
Dann kam die Terrasse dran. Die Arbeit war ebenso mühsam, wie die Klos. Wir haben sie mit unterlegten Steinplatten erweitert, wo ursprünglich ein grasbewachsener Hügel stand und haben auch den Zaun komplett erneuert.

Das waren die grössten Renovierungen, dazu kamen noch einige technische Upgrades wie neue Kaffeemaschine, neue Geschirrspülmaschine, Vorhänge usw, der Austausch üblicher Verschleissteile eben.
Die Fassade haben wir auch neu gestrichen, allerdings provisorisch, eine Erneuerung mit Verputz und neuer Farbgebung ist jedoch als nächstes geplant.

Meine Mama und ich

So wie mein Vater mit Rat und und Tat im Aus- und Umbau hilft (und schon mit meiner Mama bautechnisch gemeinsame Sache machte), habe ich meine Mutter stets an meiner Seite, bei uns ist der Begriff "Familienbetrieb" nicht nur eine Werbefloskel.

Und auch sonst, liebe Leser meiner Website, bleiben wir das Dreamteam im Gasthaus Moser und lassen uns immer wieder spontan etwas einfallen, um Euch sowohl kulinarisch als auch kulturell zu verwöhnen!

 

 

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